EXPENSYA – ALLGEMEINE DIENSTLEISTUNGSBEDINUNGEN (GESCHÄFTS- UND PRIVATKUNDEN) RECHTLICHE HINWEISE UND DATENSCHUTZBESTIMMUNGEN

ARTIKEL 1 - RECHTLICHE HINWEISE UND DEFINITIONEN

1.1

Die vorliegenden Allgemeinen Geschäfts- und Dienstnutzungsbedingungen (im Folgenden: „Allgemeine Geschäftsbedingungen") werden von EXPENSYA (nachfolgend: das „Unternehmen“ oder der „Dienstanbieter“) verwendet, einer Aktiengesellschaft französischen Rechts („Société Anonyme“) mit einem Kapital von 99.039,28 Euro, deren eingetragener Sitz sich in 7, Rue du 4 Septembre, 75002, Paris, Frankreich, befindet und die unter der Nummer 810 794 610 im Pariser Handelsregister (RCS) eingetragen ist.

1.2

Die Telefonnummer lautet +49 406 38 690 71, die E-Mail-Adresse lautet hello@expensya.com und die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer lautet FR08810794610.

1.3

Das Unternehmen ist Betreiberin der Website https://www.expensya.com und der für Android und iOS verfügbaren Anwendung „Expensya“ (im Anschluss zusammen: „Website“). Die Website wird auf Servern in der Europäischen Union gehosted.

1.4

Die Website bietet dem Auftraggeber (im Folgenden: „Kunde“) die Möglichkeit, die Dienste von Expensya auf Basis eines kostenpflichtigen Abonnements zu nutzen (das Unternehmen kann darüber hinaus auch kostenlose 30-tägige Testangebot anbieten). Diese Dienste (die „Dienste“) ermöglichen dem Kunden und seinen Mitarbeitenden eine bequeme und einfache Verwaltung und Abrechnung von Geschäftsausgaben.

1.5

Der Kunde muss sich vor der Nutzung der Website vergewissern, dass er über die technischen Mittel verfügt, um die Website zu nutzen und die Dienstleistungen der Website zu bestellen, und dass sein Browser einen sicheren Zugang zur Website ermöglicht. Der Kunde muss des Weiteren sicherstellen, dass die IT-Konfiguration seiner Hard- und Software in gutem Zustand und frei von Viren ist.

1.6

Das Unternehmen ist alleiniger Inhaber aller Rechte an der Website nebst ihren Inhalten (technische Dokumente, Zeichnungen, Fotos usw.). Der Kunde verpflichtet sich, diese Inhalte in keiner Weise zu verwenden. Jede vollständige oder teilweise Vervielfältigung dieser Inhalte ist streng verboten und kann eine deliktische Handlung darstellen.

ARTIKEL 2 - VOLLSTÄNDIGKEIT

2.1

Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen dienen dazu, die Rechte und Pflichten der Parteien im Zusammenhang mit dem Vertrieb und der Durchführung der vom Dienstanbieter angebotenen Dienste an den Kunden festzulegen, und zwar unabhängig davon, ob der Abschluss des Geschäfts online, persönlich oder als Fernabsatz erfolgt.

2.2

Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen umfassen sämtliche Verpflichtungen der Parteien. Sie bilden die alleinige Grundlage für die Geschäftsbeziehung der Parteien. Das Zustandekommen von Geschäftsbeziehungen ist dadurch bedingt, dass der Kunde diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen vorbehaltlos akzeptiert.

2.3

Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen haben Vorrang vor allen anderen Dokumenten, insbesondere vor den Allgemeinen Einkaufsbedingungen des Kunden. Sie bilden die alleinige Grundlage für die Geschäftsbeziehungen der Parteien, soweit der Dienstanbieter nicht nach den mit dem Kunden geführten Verhandlungen von bestimmten Klauseln abweicht, indem er besondere, individualvertragliche Verkaufsbedingungen vereinbart.

Der Dienstanbieter behält sich das Recht vor, diese AGB jederzeit ohne Nennung von Gründen zu ändern, wenn und soweit dies für den Kunden nicht unzumutbar ist. Über die geplante Änderung wird der Kunde rechtzeitig informiert. Diese Information klärt den Kunden auch über das ihm zustehende Widerspruchsrecht und die Bedeutung des Widerspruchsrechts und die Rechtsfolgen auf. Der Kunde hat fünf (5) Wochen Zeit, der Geltung der neuen AGB zu widersprechen. Tut er dies nicht, gelten die neuen AGB als vom Kunden akzeptiert.

Die abgeänderten Allgemeinen Geschäftsbedingungen treten für Neukunden ab ihrer Veröffentlichung in Kraft; für Kunden mit einem bestehenden Dienstleistungsverhältnis mit widerspruchslosem Verstreichen der fünfwöchigen Widerspruchsfrist.

2.4

Die vorliegenden Bedingungen betreffen ausschließlich Dienstleistungen, die in der Bundesrepublik Deutschland für Kunden erbracht werden.

ARTIKEL 3 - DIENSTE

Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen beziehen sich auf die folgenden Dienstleistungen: Bereitstellung eines Dienstes zur Verwaltung und Abrechnung von Geschäftsausgaben der Mitarbeitenden des Unternehmens, der über die Website (expensya.com) und die mobile Anwendung Expensya zugänglich ist.

Expensya bietet außerdem die beweissichere Archivierung der Daten und Dokumente des Kunden an.

ARTIKEL 4 - INFORMATIONEN ÜBER DIE DIENSTLEISTUNGEN

Unter diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen fallen diejenigen Dienstleistungen, die auf der Website des Dienstanbieters erscheinen und die als vom Dienstanbieter oder unter seiner Kontrolle erbracht angegeben werden. Vor Vertragsschluss werden sie nur im Rahmen der Verfügbarkeit des Dienstanbieters angeboten.

Die Dienstleistungen werden so genau wie möglich beschrieben und präsentiert.

ARTIKEL 5 - DIE BESTELLUNG

Der Kunde gibt seine Bestellung online über das auf der Website verfügbare Formular auf.

Durch die Bestellung gibt der Kunde ein Angebot zum Abschluss eines Vertrags unter Geltung der vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen ab, indem er die auf der Website vorgesehene Stelle anklickt. Die Annahme erfolgt erst durch eine Bestätigungs-E-Mail des Dienstanbieters. Ab Zugang dieser Bestätigungs-E-Mail gilt der Vertragals wirksam zustande gekommen.

Bestellungen von Premium-Diensten können bei der Verkaufsabteilung des Diensteanbieters aufgegeben werden (telefonisch unter +49 406 38 690 71 oder per E-Mail an sales@expensya.com), die ein Angebot erstellt und dem Kunden unterbreitet. Die Bestätigung dieses Angebots stellt die Annahme des endgültigen Auftrags dar.
Eine Bestellung setzt in jedem Fall das Einverständnis zu Preisen und Beschreibungen der angebotenen Dienstleistungen voraus.
Bei Zahlungsverzug, falscher Adresse oder anderen Problemen mit dem Konto des Kunden, die die Durchführung der des Vertrages unmöglich machen, behält sich der Dienstanbieter das Recht vor, die Bestellung des Kunden auszusetzen, bis das Problem gelöst ist.

Kann eine einzelne Leistung nicht erbracht werden, wird der Kunde unverzüglich per E-Mail über die Nichtverfügbarkeit der Leistung informiert und – wenn möglich – auf ein spezielles Leistungsangebot verwiesen.

Dies führt zur Stornierung des Auftrags für die nicht verfügbare Dienstleistung und der unverzüglichen Rückerstattung diesbezüglich geleisteter Zahlungen, während der restliche Auftrag verbindlich und endgültig bleibt.

Bei Fragen im Zusammenhang mit der Verfolgung einer Bestellung steht dem Kunden ein kostenloser Online-Chat („Live-Chat“) mit dem Expensya-Kundendienst zur Verfügung, der an Werktagen Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr (MEZ) erreichbar ist. Der Kunde kann den Dienstanbieter ebenfalls per E-Mail unter folgender Adresse kontaktieren: support@expensya.com.

Die Vertragsinformationen werden spätestens zu Beginn der Erbringung der Dienstleistungen durch Zusendung per E-Mail an, die vom Kunden im Auftragsformular oder im angenommenen Angebot angegebene Adresse bestätigt.

ARTIKEL 6 - ELEKTRONISCHE UNTERSCHRIFT/NACHWEIS DER TRANSAKTION

6.1

Im Falle einer betrügerischen Verwendung von Bankdaten wird der Kunde aufgefordert, sich mit dem Kundendienst von Expensya in Verbindung zu setzen, sobald er von einer solchen Verwendung Kenntnis erlangt.

6.2

Die Datensätze, die in den Computersystemen des Dienstanbieters unter angemessenen Sicherheitsbedingungen gespeichert werden, gelten als Nachweis für die zwischen den Parteien erfolgten Mitteilungen, Bestellungen und Zahlungen. Bestellformulare und Rechnungen werden zuverlässig und dauerhaft archiviert, sie können als Nachweise vorgelegt werden

ARTIKEL 7 - PREISE

7.1

Der Gesamtbetrag der bestellten Dienstleistungen ist der Bestellzusammenfassung oder dem Kostenvoranschlag zu entnehmen, bevor der Kunde die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptiert, seine Bestellung bestätigt, seine Rechnungsdaten eingibt und bestätigt und die Zahlung vornimmt. Dieser Gesamtbetrag ist in Euro, ohne Steuern angegeben.

7.2

Der Dienstanbieter behält sich das Recht vor, angemessene Preisänderungen wegen veränderter Lohn-, Material- und Vertriebskosten für Leistungen, die vier Monate oder später nach Vertragsschluss erfolgen bzw. erbracht werden, vorzunehmen. der Dienstanbieter wird den Kunden hierüber in Textform informieren. Die Preisänderung wird frühestens 6 Wochen nach der Mitteilung wirksam. Bei Preiserhöhungen von mehr als 5% ist der Kunde berechtigt, innerhalb von 2 Wochen nach Mitteilung der Preisänderung vom Vertrag kostenlos zurückzutreten. Die Preisänderung wird sodann dem Kunden gegenüber nicht wirksam. Eine Erhöhung des jeweiligen Preises findet in jedem Fall nur dann statt, sofern und soweit kein Ausgleich durch etwaige rückläufige Kosten in anderen Bereichen, etwa bei Vertriebskosten, erfolgt. Bei einer Reduzierung der genannten Kosten kann der Kunde eine entsprechende Herabsetzung des Preises verlangen

7.3

Preise für Standardabonnements

Die Preise für die Standarddienste, die zur direkten Online-Bestellung angeboten werden, sind auf der Website https://www.expensya.com/de/preise in den Beschreibungen der Dienste in Euro angegeben (ggf. zzgl. USt.).

7.4

Preise für Premium-Abonnements

Rechnungen werden für die erbrachten Leistungen und Auslagen vorläufig und nach ihrem Anfall ausgestellt.

Sofern nicht anders vereinbart, werden die Rechnungen monatlich ausgestellt. Die Zahlung der Rechnungen ist bei Erhalt fällig [und erfolgt in der Regel per Lastschrift].

ARTIKEL 8 - ZAHLUNGSMODALITÄTEN UND -BEDINGUNGEN

8.1

Die auf der Website getätigte Bestellung der Dienstleistungen ist in Euro zahlbar.

8.2

Die Bestellung von Standarddiensten ist am Tag der Lieferung der bestellten Leistungen zu bezahlen:

  • In voller Höhe für einen Zeitraum von einem oder zwei Jahren oder
  • In monatlichen Zahlungen.
8.3

Bei der Bestellung von „Premium“-Diensten oder Diensten auf Kostenvoranschlag sind 100 % des Gesamtbetrags zum Zeitpunkt der Bestellung fällig.

8.4

Für Kreditkartenzahlungen nutzt die Website die Sicherheitssysteme der Zahlungsdienstleister Payline, Stripe und GoCardless, die auf die Sicherheit von Online-Zahlungen spezialisiert sind. Diese Vorgehensweise soll die Vertraulichkeit der Bankdaten des Kunden wahren. Durch die Nutzung des gesicherten Systems für den Zahlungsvorgang per Kreditkarte wird die Transaktion vollständig verschlüsselt und geschützt. Das bedeutet, dass Informationen in Verbindung mit der Bestellung und die Kreditkartennummer nicht im Internet zirkulieren. Die Bankdaten des Kunden werden von Expensya nicht elektronisch gespeichert.

8.5

Der Kunde sichert Expensya zu, dass er zum Zeitpunkt der Bestellung über die erforderliche Berechtigung zur Nutzung der Zahlungsmethode verfügt.Der Kunde sichert Expensya zu, dass er zum Zeitpunkt der Bestellung über die erforderliche Berechtigung zur Nutzung der Zahlungsmethode verfügt.

8.6

Säumniszuschlag

Bei Zahlungsverzug ist der Dienstanbieter berechtigt, Verzugszinsen in Höhe des gesetzlichen Zinssatzes zu berechnen. Darüber hinaus ist der Dienstanbieter berechtigt, die Erbringung der Dienstleistungen bis zur vollständigen Begleichung der unbezahlten Rechnung auszusetzen.

8.7

Skonto

Im Rahmen der Zahlungen ist kein Skonto für die Kunden vorgesehen.

ARTIKEL 10 - VERTRAGSLAUFZEIT

Der vorliegende Vertrag wird für die Dauer des Abonnements und eventueller Zusatzleistungen geschlossen. Diese Laufzeit wird in der Bestellung und ihrer Bestätigung sowie in den Angeboten angegeben.

Mit Ablauf der Laufzeit endet der Vertrag.

Der Kunde kann einen neuen Dienstleistungsvertrag abschließen. Um eine Unterbrechung der Dienste zu vermeiden, muss der Kunde seine Bestellung so bald wie möglich, mindestens aber einen Monat vor Ende des laufenden Vertrags aufgeben. Der Kunde kann auf der Website auswählen, dass sich das Abonnement automatisch erneuert.

ARTIKEL 11 - DIENST-AUSFÜHRUNGSFRISTEN

Außer in Fällen höherer Gewalt oder während der auf der Homepage der Website deutlich bekanntgegebenen wartungsbedingten Ausfallzeiten sind die Servicezeiten im Rahmen der Verfügbarkeit des Dienstanbieters die unten angegebenen.

Die Ausführungsfristen beginnen mit dem Datum der Bestellungsaufnahme, das in der E-Mail mit der Auftragsbestätigung angegeben ist.

Die Zahlung ist zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses fällig. Zur Durchführung dieses Vorgangs meldet sich der Kunde mit seiner Benutzeridentifizierung und seinem Passwort auf der Website oder mobilen Anwendung von Expensya an.

Bei Bestellungen, die auf einem Angebot beruhen, erfolgt die Erbringung der Dienstleistungen und die Freigabe des Zugangs zu den Diensten innerhalb der Ausführungsfristen, die in den Besonderen Bedingungen des Angebots (oder des entsprechenden Ad-hoc-Vertrags) angegeben sind.

ARTIKEL 14 - VERPFLICHTUNGEN DES KUNDEN

14.1

Allgemeines

Zur Erleichterung der ordnungsgemäßen Ausführung der Dienstleistungen verpflichtet sich der Kunde:

  • dem Diensteanbieter vollständige und genaue Informationen und Unterlagen rechtzeitig zur Verfügung zu stellen, ohne dass der Diensteanbieter verpflichtet ist, deren Vollständigkeit oder Richtigkeit zu überprüfen;
  • Entscheidungen rechtzeitig zu treffen und die erforderlichen Genehmigungen etwaiger Beteiligter einzuholen;
  • einen Ansprechpartner mit Entscheidungsbefugnis zu ernennen;
  • sicherzustellen, dass die Hauptansprechpartner und der Ansprechpartner während der gesamten Ausführung der Dienstleistungen verfügbar sind;
  • den Dienstanbieter direkt über alle etwaigen Schwierigkeiten bei der Durchführung der Dienstleistungen zu informieren.
14.2

Dienstleistungen auf Grundlage eines Kostenvoranschlags

Das Ende der Dienstleistung wird in einem Abnahmeprotokoll festgehalten. Der Kunde gibt auf diesem Dokument in Form von handschriftlich vermerkten und von seiner Unterschrift begleiteten Vorbehalten jede Anomalie bezüglich der Dienstleistung oder der Bedingungen ihrer Ausführung an.

Die Untersuchung gilt als erfolgt, sobald der Kunde oder eine von ihm bevollmächtigte Person den Eingriffsabschlussbericht unterzeichnet hat.

ARTIKEL 15 - PFLICHTEN DES KUNDEN IN BEZUG AUF PERSONENBEZOGENE DATEN

15.1

Personenbezogene Daten

Der Dienstanbieter kann im Rahmen seiner Tätigkeit personenbezogene Daten erheben, insbesondere solche, die seine Ansprechpartner beim Kunden und dessen Mitarbeitende betreffen.

Expensya sammelt in diesem Zusammenhang:

  • die Namen, Vornamen und beruflichen Kontaktdaten der Personen, mit denen es zusammenarbeitet; aber auch
  • Daten in Verbindung mit der Verwaltung der Geschäftsausgaben der Mitarbeiter des Kunden, wie z. B. deren Reise- und Verpflegungskosten, die verwendeten Zahlungsmittel sowie alle Informationen, die für die Verwaltung und Erstattung der Kosten benötigt werden.

Die Verarbeitung dieser Daten ist für die Erbringung der hier genannten Dienstleistungen erforderlich. Der Kunde wird außerdem darüber informiert, dass sich der Dienstanbieter das Recht vorbehält, die gesammelten Daten an seine in Tunesien ansässige Tochtergesellschaft zu übermitteln, insbesondere um die Bearbeitung von Supportanfragen zu ermöglichen.

Bei der Übermittlung von Daten an die tunesische Tochtergesellschaft können zusätzliche Risiken bestehen, beispielsweise kann die Durchsetzung der Datenschutzrechte erschwert sein. Um diesen Risiken zu begegnen, hat der Dienstanbieter für diese Datenübermittlung mit der Tochtergesellschaft die Standarddatenschutzklauseln der EU-Kommission vereinbart und darin auch angemessene Schutzmaßnahmen festgelegt, die je nach Schutzbedürftigkeit der Daten auch deren Verschlüsselung umfassen und gemäß der rechtlichen und technischen Bedingungen für einen angemessenen Schutz der Daten verbessert werden können. Sofern also eine Datenübermittlung an das Tochterunternehmen nach Tunesien erfolgt, basiert diese auf Art. 46 Abs. 2 lit. c) DSGVO. Die Daten werden während der Laufzeit des Vertrags und für einen Zeitraum von drei Monaten nach dessen Beendigung aufbewahrt.

Die Daten werden dann archiviert und können nur im Falle eines Rechtsstreits für die Dauer der gesetzlichen Verjährungsfrist abgerufen werden. Wenn der Kunde diese Dienstleistung abonniert hat, können die betreffenden Daten auch elektronisch bei einem vertrauenswürdigen Dritten archiviert werden.
Jede natürliche Person, die den Kunden vertritt oder bei ihm angestellt ist, hat gemäß des frz. Datenschutzgesetzes vom 6. Januar 1978 in der zum Zeitpunkt dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen geltenden Fassung sowie gemäß der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) das Recht auf Zugang, Änderung, Berichtigung, Löschung und ggf. Übertragbarkeit der sie betreffenden personenbezogenen Daten.

Bei Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Verwaltung ihrer personenbezogenen Daten hat die betroffene Person das Recht, eine Beschwerde bei der frz. Datenschutzbehörde (CNIL) oder einer anderen zuständigen Aufsichtsbehörde einzureichen.

Wenn der Dienstanbieter als für die Verarbeitung Verantwortlicher handelt, kann das im obigen Absatz vorgesehene Zugangs-, Änderungs-, Berichtigungs- und Löschungsrecht durch Kontaktaufnahme mit der Kundendienstabteilung unter der folgenden E-Mail-Adresse ausgeübt werden: privacy@expensya.com.
Darüber hinaus hat der Dienstanbieter das Unternehmen VIRTUAL DPO als ausgelagerten Datenschutzbeauftragten bestellt.

Bei Fragen können Sie direkt auf die Website unseres Datenschutzbeauftragten gehen oder sich mit ihm in Verbindung setzen, indem Sie das Kontaktformular von www.virtual-dpo.fr herunterladen.

Wird der Antrag auf Zugang, Änderung, Berichtigung oder Löschung an den Dienstanbieter in seiner Eigenschaft als Auftragsverarbeiter der vom Kunden gesammelten Daten gerichtet, so wendet der Dienstanbieter die vom Kunden festgelegten Bedingungen an, sofern diese mit den geltenden Vorschriften übereinstimmen und dem Dienstanbieter zuvor mitgeteilt wurden.

Einschließlich im Namen seiner Vertreter und Mitarbeiter erkennt der Kunde ausdrücklich an, dass der Dienstanbieter nicht mehr für die Durchsetzung des Rechts auf Löschung in Anwendungen Dritter verantwortlich ist, sobald der Kunde Inhalte an eine Dritt-Anwendung oder einen Server Dritter weitergegeben hat. Zur Ausübung ihres Rechts auf Löschung muss sich die betroffene Person an die Herausgeber der Anwendungen wenden, über die sie Inhalte geteilt hat.

Der Dienstanbieter verpflichtet sich, den Kunden so schnell wie möglich zu informieren, wenn er von einer Verletzung der vom Kunden zur Verfügung gestellten personenbezogenen Daten Kenntnis erlangt, sofern diese Verletzung die Privatsphäre oder die Freiheit der Mitarbeitenden oder Vertreter des Kunden beeinträchtigen könnte.

Beim Zugriff auf die Anwendung oder die Website des Dienstanbieters können automatisch Cookies in der Browser-Software hinterlegt werden. Ein Cookie ist ein Element, das keine Identifizierung des Besuchers ermöglicht, sondern dazu dient, Informationen über seinen Besuch der Anwendung oder der Website zu speichern. In den Browsereinstellungen können Sie Cookies unter Befolgung des unter der Registerkarte „Internetoption“ des Browsers beschriebenen Verfahrens möglicherweise ablehnen. Das Ablehnen von Cookies kann jedoch die Qualität der angebotenen Dienste beeinträchtigen.

Der Kunde seinerseits bestätigt dem Dienstanbieter ausdrücklich, dass alle personenbezogenen Daten, die er ihm zur Verarbeitung anvertraut, um die Reisekostenabrechnungen seiner Mitarbeitenden in seinem Namen zu verwalten, in Übereinstimmung mit den zum Zeitpunkt der Erhebung geltenden Vorschriften gesammelt wurden. In diesem Zusammenhang stellt der Kunde dem Dienstanbieter auf dessen Anfrage so schnell wie möglich alle erforderlichen Informationen zur Verfügung, die die Einhaltung der Vorschriften nachweisen und das Einverständnis der Mitarbeitenden mit der Erhebung ihrer Daten bescheinigen.

Diesbezüglich stellt der Kunde den Diensteanbieter vor jeglichen Regressansprüchen, Beschwerden oder Forderungen seitens einer natürlichen Person, deren personenbezogene Daten über den Anwendungsdienst reproduziert und gehostet werden, frei.

15.2

Datenauswertung

Der Kunde trägt die redaktionelle Verantwortung für die Nutzung der Anwendungsdienste.

Der Kunde ist allein verantwortlich für die Qualität, Rechtmäßigkeit und Relevanz der Daten und Inhalte, die er zum Zwecke der Nutzung der Anwendungsdienste übermittelt. Darüber hinaus garantiert er, der Inhaber der Rechte des geistigen Eigentums an den von ihm genutzten Daten und Inhalten zu sein. Folglich haftet der Dienstanbieter nicht, wenn die Daten und/oder Inhalte nicht mit den Gesetzen und Vorschriften, der öffentlichen Ordnung oder den Bedürfnissen des Auftraggebers übereinstimmen.

Der Kunde entschädigt den Dienstanbieter auf erstes Anfordern für jeden Schaden, der ihm entsteht, weil er von einem Dritten wegen eines Verstoßes gegen diese Garantie haftbar gemacht wird.

Generell ist der Kunde allein für die Inhalte und Nachrichten verantwortlich, die über die Anwendungsdienste verbreitet und/oder heruntergeladen werden. Der Kunde bleibt der alleinige Eigentümer der Daten, die den Inhalt der Lösungen bilden.

15.3

Datensicherheit

Vorbehaltlich des Artikels „Haftung“ verpflichtet sich der Dienstanbieter, die Integrität und Vertraulichkeit der in den Lösungen enthaltenen Daten zu wahren. Der Dienstanbieter ergreift die technischen und organisatorischen Maßnahmen, die notwendig sind, um den Zugang zu Daten oder deren betrügerische Verwendung sowie den Verlust, die Veränderung oder die Zerstörung dieser Daten zu verhindern.

Im Falle einer erwiesenen Verletzung der Datensicherheit, für die er verantwortlich ist, informiert er den für die Verarbeitung verantwortlichen Kunden so schnell wie möglich, damit dieser seiner Verpflichtung zur Benachrichtigung der betroffenen Personen und der Datenschutzbehörde nachkommen kann.

ARTIKEL 16 - VERTRAULICHE INFORMATIONEN UND WERBUNG

16.1

Vertrauliche Informationen

Jede Partei verpflichtet sich, die von der anderen Partei erhaltenen vertraulichen Informationen nicht weiterzugeben.

Als vertrauliche Informationen gelten – unabhängig von dem jeweiligen Medium – in Wort oder Bild vorliegende Informationen jeglicher Art, die sich auf die Struktur, die Organisation, das Geschäft, die verschiedenen internen Strategien, Projekte und das Personal jeder Partei beziehen. Vorbehaltlich der unten genannten Ausnahmen gilt diese Vertraulichkeitsverpflichtung für einen Zeitraum von fünf (5) Jahren nach Ende der Dienstleistungen. Der Inhalt der Dienstleistungen sowie die Berichte, Schriftwechsel, Informationen, Vermerke und Angebote, die der Dienstanbieter während der Erbringung der Dienstleistungen bereitstellt, sind ebenfalls vertraulich. Diese Dokumente werden dem Kunden nur für den internen Gebrauch und unter der Bedingung zur Verfügung gestellt, dass sie nicht an Dritte weitergegeben oder einem Dokument beigefügt werden, das der Kunde erstellt. Wenn der Kunde diese Unterlagen ganz oder teilweise an Dritte weitergeben oder diesen zur Nutzung zur Verfügung stellen möchte, muss er zuvor die schriftliche Einwilligung des Dienstanbieters eingeholt haben. Die Modalitäten für eine solche Offenlegung werden zu diesem Zeitpunkt festgelegt.

16.2

Ausgeschlossene Informationen

Die oben genannten Verpflichtungen und Einschränkungen gelten nicht für:

  • Vertrauliche Informationen, die allgemein bekannt sind oder vor Beginn der Dienstleistung frei erworben wurden;
  • Informationen, die anders als durch einen Verstoß gegen diesen Artikel bekannt sind oder werden;
  • Informationen, die durch andere Quellen, die nicht an eine Offenlegungsbeschränkung gebunden sind, bekannt sind oder werden; oder
  • Informationen, die aufgrund einer gesetzlichen oder beruflichen Verpflichtung oder auf Ersuchen einer Justiz- oder Regulierungsbehörde, die befugt ist, die Offenlegung vertraulicher Informationen zu verlangen, offengelegt werden müssen.

Der Dienstanbieter behält sich vorbehaltlich seiner Vertraulichkeitsverpflichtungen das Recht vor, Dienstleistungen für Unternehmen zu erbringen, die mit dem Kunden im Wettbewerb stehen.

16.3

Sonstige Verpflichtungen

Der Kunde nimmt zur Kenntnis und erklärt sich damit einverstanden, dass:

  • die Parteien, sofern die andere Partei nicht ausdrücklich etwas anderes verlangt, per E-Mail korrespondieren oder Dokumente übermitteln können;
  • keine der Parteien Kontrolle über die Kapazität, die Zuverlässigkeit, den Zugang oder die Sicherheit solcher E-Mails hat;
  • der Dienstanbieter für Verluste, Schäden, Kosten oder Einbußen, die durch Verlust, Verspätung, Abfangen, widerrechtliche Aneignung oder Veränderung von E-Mails verursacht werden, haftet, soweit dies nicht in den vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter Artikel 21 ausgeschlossen ist.

ARTIKEL 17 - GEISTIGES EIGENTUM

Soweit eine der Empfehlungen des Dienstanbieters oder die Verwendung von Elementen, die aufgrund einer Anweisung des Dienstanbieters geliefert werden, die Verwendung von Waren, Modellen, Zeichnungen, Fotografien usw. beinhaltet, die Rechten des geistigen Eigentums Dritter unterliegen, informiert der Dienstanbieter den Kunden über das Bestehen dieser Rechte und die Folgen ihrer Verwendung. Es liegt in der alleinigen Verantwortung des Kunden, alle Maßnahmen zur Ermöglichung der Nutzung dieser Rechte zu ergreifen, insbesondere indem er in seinem eigenen Namen die Nutzungsrechte so aushandelt, dass der Dienstanbieter in der Lage ist, sie für die Zwecke der Dienstleistungen zu nutzen.

Der Dienstanbieter kann für seine eigenen Zwecke Hilfsmittel (insbesondere Software, einschließlich Tabellenkalkulationen, Dokumente, Datenbanken und andere IT-Tools), verwenden oder entwickeln.

Wenn der Dienstanbieter derartige Hilfsmittel dem Kunden auf dessen Anfrage zur Verfügung stellt – was im Ermessen des Dienstanbieters steht – werden sie dem Kunden für die Laufzeit des Vertrages in dem beim Dienstanbieter vorhandenen Zustand und ohne jegliche Gewährleistung oder Garantie zur einfachen Verwendung zur Verfügung gestellt; diese Hilfsmittel dürfen weder ganz noch teilweise Dritten zur Verfügung gestellt oder zugänglich gemacht werden. In einer solchen Bereitstellung an den Kunden – aus welchem Grund auch immer – liegt keine Übertragung von Rechten an den Kunden oder an Dritte.

Der Dienstanbieter behält alle Rechte, Ansprüche und Interessen an:

  • Originalen, die in den im Rahmen der Dienstleistungen erstellten und durchgeführten Arbeiten, Dokumenten, Vermerken, Beratungen, Stellungnahmen, Schlussfolgerungen oder sonstigen Verfahrensdokumenten usw. enthalten sind, einschließlich, aber nicht beschränkt auf alle Urheberrechte, Markenrechte und sonstigen Rechte an geistigem Eigentum, die damit verbunden sind, und;
  • Allen Methoden, Verfahren, Techniken, Entwicklungen und Kenntnissen, unabhängig davon, ob sie in den Dienstleistungen enthalten sind, oder die der Dienstanbieter in Verbindung mit den Dienstleistungen entwickelt oder bereitstellt.

Der Kunde kann die vom Dienstanbieter entwickelten und in seine Leistungen integrierten Elemente ohne geografische Einschränkung kostenlos und unwiderruflich intern für die Dauer der Vertragslaufzeit nutzen. Der Kunde darf diese Arbeiten und Elemente ohne die Zustimmung des Dienstanbieters weder verbreiten, vermarkten noch generell zur Verfügung stellen oder Dritten zur Nutzung überlassen.

Keine der Parteien darf den Namen, die Bezeichnung, die Marken und Logos oder andere Handels- oder sonstige Namen der anderen Partei ohne deren vorherige schriftliche Zustimmung erwähnen oder verwenden.

Ungeachtet des Vorstehenden darf der Dienstanbieter den Namen, die Markennamen und die Logos des Kunden während der Laufzeit des Vertrags in dem Umfang verwenden, der für die Erbringung der Dienstleistungen unbedingt erforderlich ist, einschließlich in Angeboten für spätere Dienste.

Des Weiteren ermächtigt der Kunde den Dienstanbieter, den Firmennamen des Kunden nach Abschluss der Dienstleistungen als Referenz zu nennen und dieser Nennung gegebenenfalls eine generische Beschreibung der erbrachten Dienstleistungen beizufügen.

ARTIKEL 18 - DOKUMENTE

Der Dienstanbieter bewahrt die ihm übermittelten Originaldokumente auf und gibt sie auf Anfrage an den Kunden zurück. Alle Dokumente, Daten oder Informationen, die der Kunde zur Verfügung gestellt hat, bleiben sein Eigentum.

Der Dienstanbieter bewahrt lediglich eine Kopie der Dokumente auf, die für die Zusammenstellung seiner Arbeitsdossiers erforderlich sind.

Die vom Dienstanbieter im Rahmen der Dienstleistungen erstellten Arbeitsdossiers sind sein Eigentum und sind vertraulich zu behandeln.

ARTIKEL 19 - REVERSIBILITÄT

Reversibilität tritt bei Beendung des Vertragsverhältnisses und unabhängig von der Ursache dieser Beendigung ein. Ziel der Reversibilität ist es, dem Kunden zu ermöglichen, alle in den Lösungen enthaltenen Daten und Informationen unter den bestmöglichen Bedingungen wiederherzustellen.

Wenn die Basisversion der Dienste des Anbieters erworben wurde, d.h. als Teil der online angebotenen Standardpakete, ist die Reversibilität, wie in Abschnitt (1) dieses Artikels (unten) angegeben, besonders einfach.

Der Dienstanbieter verwendet für die Ausführung der Dienste und ihre Reversibilität die üblichen Dateiformate (CSV).

Wenn die Bedürfnisse des Kunden die Implementierung einer komplexeren Technologie erfordern (siehe Abschnitt 2 unten) und beispielsweise die Konvertierung des Datenformats, die Überprüfung der Datenintegrität und die Festlegung eines parallelen Ausführungsmodus bis zum Abschluss der Konvertierung umfasst, erklärt sich der Kunde im Voraus ausdrücklich damit einverstanden, dass die Reversibilität seiner Daten ggf. nur nach Abschluss eines Zusatzvertrags unter den unten genannten Bedingungen gegeben ist (Abschnitt 19.2).


19.1

Bei Beendigung des Vertrags, aus welchem Grund auch immer, hat der Kunde eine Frist von drei (3) Monaten, um seine Daten wiederherzustellen, indem er sie direkt von der Plattform des Dienstanbieters über die zu diesem Zweck auf der Website vorgesehenen Option herunterlädt.

19.2

Kunden, die einen anderen Vertrag als die online angebotenen Basispakete abgeschlossen haben und/oder bei der Wiederherstellung ihrer Daten die Unterstützung des Dienstanbieters benötigen, können unter den folgenden Bedingungen die Reversibilität ihrer Daten erhalten:

19.2.1

Die Kunden haben eine Frist von drei (3) Monaten, um sich mit dem Dienstanbieter in Verbindung zu setzen und die Bedingungen für die Reversibilitätsleistung – insbesondere die Vergütung des Dienstanbieters für diesen Auftrag gemäß der zum Zeitpunkt der Reversibilitätsmitteilung geltenden Preise des Dienstanbieters – zu vereinbaren.

19.2.2

Bei einer, aus welchem Grund auch immer eintretenden Beendigung des Vertragsverhältnisses, verpflichtet sich der Dienstanbieter, auf erste Aufforderung des Unternehmenskunden, die per Einschreiben mit Rückschein erfolgen muss, innerhalb von dreißig (30) Tagen nach Erhalt dieser Aufforderung alle ihm gehörenden Daten in üblichen Dateiformaten kostenlos oder zu dem zum Zeitpunkt der Reversibilitätsmitteilung geltenden Preise zurückzugeben oder, je nach Wahl des Kunden, gegebenenfalls zu vernichten.

19.2.3

Der Kunde arbeitet zur Erleichterung der Wiederherstellung der Daten aktiv mit dem Dienstanbieter zusammen.

19.2.4

Der Dienstanbieter bemüht sich, dass der Kunde die Daten schnellstmöglich entweder direkt oder mit Unterstützung eines anderen Dienstanbieters weiter nutzen kann.

19.2.5

Während der Reversibilitätsphase werden die Verpflichtungsebenen überprüft.

19.2.6

Auf Anfrage und gegen eine zusätzliche Rechnungsstellung kann der Dienstanbieter die Daten des Kunden wieder auf das vom Kunden gewählte System laden, wobei der Kunde für die vollständige Kompatibilität des Systems verantwortlich ist.

19.2.7

Auf Anfrage des Kunden kann der Dienstanbieter dem Kunden und/oder dem vom Kunden benannten Dritten im Rahmen der Reversibilität zusätzliche technische Unterstützung leisten. Diese Reversibilitätsleistungen werden zu dem zum Zeitpunkt der Reversibilitätsmitteilung geltenden Tarif des Anbieters in Rechnung gestellt.

19.3

Kunden, die die beweiskräftige Archivierung erworben haben, können die Daten aus diesem Archiv unter den folgenden Bedingungen abrufen:

  • Kontaktaufnahme mit dem Dienstanbieter
  • Direkte Kontaktaufnahme mit dem Unterauftragnehmer des Dienstanbieters

Der Kunde kann seine Daten archivieren lassen. Die Beendigung des Vertrages mit dem Dienstleister hat keinen Einfluss auf die gesetzliche Archivierungsfrist der Dokumente, zu welcher der Dienstanbieter verpflichtet ist.

19.4

Im Falle einer Steuerprüfung oder aus anderen Gründen kann die Wiederherstellung der Daten durch den Kunden unter ähnlichen Bedingungen auch jederzeit während der Ausführung des Vertrags erfolgen.

19.5

Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, dass der Dienstanbieter die Daten nach ihrer Anonymisierung zum ausschließlichen Zweck der Verbesserung der Dienstleistungen des Dienstanbieters speichern darf.

ARTIKEL 20 - UNABHÄNGIGKEIT

Tritt während der Erbringung der Dienstleistungen ein Interessenkonflikt oder ein Unabhängigkeitsproblem auf, unterrichtet der Dienstanbieter den Kunden unverzüglich und sucht gemeinsam mit dem Kunden nach der angemessensten Lösung im Rahmen der geltenden Vorschriften. Insbesondere, wenn eine Änderung der rechtlichen Vorschriften es dem Dienstanbieter untersagt, seine Leistungserbringung fortzusetzen, stellt er dem Kunden die Ergebnisse der Dienstleistungen sowie alle zu ihrer Erbringung erforderlichen Unterlagen, einschließlich seiner Dokumente in ihrem jetzigen Zustand, zur Verfügung, um die Fortsetzung der Dienste durch einen Dritten zu ermöglichen.

ARTIKEL 21 - HAFTUNG DES DIENSTANBIETERS

Erbringt der Dienstanbieter gegenüber dem Kunden Leistungen gegen Entgelt, haftet der Dienstanbieter bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit uneingeschränkt. Im Falle der Verletzung von wesentlichen Vertragspflichten haftet der Dienstanbieter auch bei leichter Fahrlässigkeit, jedoch jeweils auf den vorhersehbaren Schaden beschränkt. Unter wesentlichen Vertragspflichten, auch "Kardinalpflichten", sind solche Pflichten zu verstehen, die die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages erst ermöglichen, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet und auf deren Erfüllung der Nutzer vertrauen darf.

Soweit der Dienstanbieter Leistungen gegenüber dem Nutzer unentgeltlich erbringt, haftet der Dienstanbieter bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
Vorstehende Haftungsbeschränkungen und -ausschlüsse gelten nicht bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit oder im Falle der Übernahme einer Garantie durch den Dienstanbieter. Die Haftung des Dienstanbieters nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

Im Falle eines Verlusts von Daten haftet der Dienstanbieter außer bei einer vorsätzlichen Datenzerstörung der Höhe nach maximal auf die Kosten, die für die Wiederherstellung der Daten aus einem Backup des Nutzers notwendig sind oder wären.

Vorstehende Haftungsausschlüsse bzw. -beschränkungen gelten auch im Hinblick auf die Haftung der gesetzlichen Vertreter, Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen des Dienstanbieters.

ARTIKEL 22 - UNTERAUFTRAGNEHMER UND VERGABE VON UNTERAUFTRÄGEN

Der Dienstanbieter behält sich das Recht vor, die Erbringung der Dienstleistungen ganz oder teilweise auf Unterauftragnehmer zurückzugreifen, die die gleichen Qualifikationsanforderungen erfüllen.

Wenn die Dienstleistung besondere technische Fähigkeiten erfordert, informiert der Dienstanbieter den Kunden über die Möglichkeit, einen Teil der Leistung an einen Unterauftragnehmer zu vergeben. Der Unterauftragnehmer handelt in diesem Fall unter der alleinigen Verantwortung des Dienstanbieters und verpflichtet sich zur vertraulichen Behandlung aller Informationen, von denen er während der Ausführung der Dienstleistungen Kenntnis erhält.

ARTIKEL 23 - REKLAMATIONEN

Alle Forderungen im Zusammenhang mit der Erbringung der Leistungen müssen innerhalb eines Jahres nach Beendigung der Leistungen geltend gemacht werden.

ARTIKEL 25 - HÖHERE GEWALT

Als höhere Gewalt gelten alle Vorkommnisse oder Umstände, die unabwendbar, von außen kommend, unvorhersehbar, unvermeidbar und unabhängig vom Willen der Parteien sind und die von den Parteien trotz aller zumutbaren Anstrengungen nicht verhindert werden können. Als Fälle höherer Gewalt gelten zufällige Ereignisse insbesondere auch die Festsetzung von Transport- oder Versorgungsmitteln, Erdbeben, Brände, Stürme, Überschwemmungen, Blitzschlag, Epidemien Unterbrechung von Telekommunikationsnetzen oder spezifische Schwierigkeiten in Telekommunikationsnetzen, die nicht den Kunden gehören.

Die Parteien beraten sich über die Auswirkungen des Ereignisses und vereinbaren die Bedingungen, unter denen der Vertrag fortgesetzt werden soll. Dauert der Fall höherer Gewalt länger als drei Monate, können diese Allgemeinen Bedingungen von der geschädigten Partei gekündigt werden.

ARTIKEL 26 - TEILWEISE UNGÜLTIGKEIT

Wenn eine oder mehrere Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen in Anwendung eines Gesetzes, einer Verordnung oder aufgrund einer rechtskräftigen Entscheidung eines zuständigen Gerichts für ungültig erklärt wird/werden, behalten die übrigen Bestimmungen ihre volle Gültigkeit und Tragweite.

ARTIKEL 29 - ANWENDBARES RECHT

Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen unterliegen dem französischen Recht.

ARTIKEL 30 - BEILEGUNG VON STREITIGKEITEN

Die Parteien verpflichten sich, bei allen Streitigkeiten, die sich aus der Erbringung der Dienstleistungen ergeben könnten, eine gütliche Lösung anzustreben.

30.2

Gerichtsstandsvereinbarung

Der Gerichtsstand für Streitigkeiten mit Kunden, die Unternehmer sind, ist das Handelsgericht (tribunal de commerce) in Paris, Frankreich.

ARTIKEL 31 - SCHUTZ DER PRIVATSPHÄRE - PERSONENBEZOGENE DATEN - COOKIES - SICHERHEIT

31.1

Der Schutz der Privatsphäre hat einen hohen Stellenwert für das Unternehmen. Es ergreift alle erforderlichen Maßnahmen, um die Vertraulichkeit und Sicherheit der personenbezogenen Daten der Kunden zu gewährleisten.

31.2

Das Unternehmen sammelt und verarbeitet die personenbezogenen Daten der Kunden für die folgenden Zwecke:

  • Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen auf der Website;
  • Verwaltung der Bestellungen;
  • Verwaltung der Zahlungen, der Rechnungsstellung usw.;
  • Informationen über das Unternehmen, seine Dienstleistungen und Aktivitäten;
  • Bearbeitung von möglichen Fragen/Beschwerden der Kunden;
  • Erstellung von Statistiken und Verbesserung der Dienstleistungen des Anbieters (nach Anonymisierung der Daten);
  • Verwaltung von Anträgen auf Auskunftsrecht, Berichtigung und Widerspruch;
  • Verwaltung von ausstehenden Zahlungen und Streitfällen.
31.3

Insbesondere sammelt und verarbeitet das Unternehmen personenbezogene Daten von Kunden und Nutzern seiner Dienste im Rahmen der Bereitstellung und Verbesserung seiner Dienste für die folgenden Zwecke (i) und mit den folgenden Mitteln (ii) sowie für die folgenden Informationen (iii):

  • (i) Analysen
    (ii) Google Analytics
    (iii) Personenbezogene Daten: Cookies und Nutzungsdaten
  • (i) Kontaktaufnahme mit dem Nutzer, Erbringung der Dienstleistungen und Rechnungsstellung
    (ii) Kontaktformular
    (iii) Personenbezogene Daten: Adresse, E-Mail-Adresse, USt.-IdNr., Postleitzahl, verschiedene Datenarten, die in der Datenschutzerklärung des Dienstes aufgeführt sind, Nachname, Firmenname, Faxnummer, Telefonnummer, Land, Beruf und Vorname, Austausch über Live-Chat oder E-Mails zwischen dem Kunden und dem Dienstanbieter.
  • (i) Mailingliste oder Newsletter (vorbehaltlich der Zustimmung des Kunden (Opt-in))
    (ii) Kontaktformular (zu markierendes Kästchen)
    (iii) Personenbezogene Daten: Nutzungsdaten
  • (i) Verwaltung der Nutzerdatenbank
    (ii) Kundenservice via Chat
    (iii) Personenbezogene Daten: E-Mail-Adresse und verschiedene Datenarten, die in der Datenschutzrichtlinie des Dienstes aufgeführt sind
  • (i) Verwaltung der Interessentendatenbank
    (ii) Expensya CRM
    (iii) Personenbezogene Daten: verschiedene Datenarten, die in der Datenschutzrichtlinie des Dienstes aufgeführt sind
  • (i) Verwaltung von Kontaktdaten und Versenden von Nachrichten
    (ii) Marketing-E-Mail-Software
    (iii) Personenbezogene Daten: E-Mail-Adresse
  • (i) Web-Hosting und Backend-Infrastruktur
    (ii) Microsoft Azure
    (iii) Personenbezogene Daten: verschiedene Datenarten, die in der Datenschutzrichtlinie des Dienstes aufgeführt sind
  • (i) Interaktion mit sozialen Netzwerken und externen Plattformen
    (ii) Like-Buttons und soziale Widgets von Facebook
    (iii) Personenbezogene Daten: Cookies und Nutzungsdaten
31.4

Zu diesem Zweck wird die Verarbeitung der Kundendaten bei der frz. Datenschutzbehörde (CNIL) unter der Nummer 2041064 angemeldet. Die Verarbeitung anonymisierter Daten, die der Verbesserung der Dienstleistungen des Dienstanbieters dient, wurde bei der frz. Datenschutzbehörde unter der Nummer 2081215 angemeldet

31.5

Die personenbezogenen Daten der Kunden werden für den gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum aufbewahrt. Sie werden vom Dienstanbieter über diesen Zeitraum hinaus nur dann aufbewahrt, wenn sie anonymisiert wurden.

31.6

Personenbezogene Daten der Kunden werden von der Vertriebsabteilung des Unternehmens sowie von den Partnerunternehmen und Subunternehmern des Unternehmens zur Erfüllung des Vertragszwecks (Art. 6 Abs. 3 b) DSGVO) verarbeitet.

31.7

Des Weiteren kann das Unternehmen personenbezogene Daten ebenfalls weitergeben, wenn es aufgrund von Gesetzen oder behördlichen Anordnungen dazu verpflichtet ist.

31.8

Das Unternehmen stellt sicher, dass die personenbezogenen Daten der Kunden angemessen und geeignet gesichert werden; es hat die erforderlichen Vorkehrungen getroffen, um die Sicherheit und Vertraulichkeit der Daten zu schützen und insbesondere zu verhindern, dass sie verfälscht, beschädigt oder an Unbefugte weitergegeben werden.

31.9

Verpflichtungen des Kunden

  • Der Kunde bestätigt, dass die von ihm mitgeteilten personenbezogenen Daten gültig, aktuell und richtig sind;
  • Der Kunde verpflichtet sich, die Privatsphäre, das Ansehen und den Schutz der personenbezogenen Daten Dritter nicht zu verletzen und dem Unternehmen folglich die Daten Dritter nicht ohne deren Zustimmung mitzuteilen.
31.10

Im Falle der Beendigung des Vertrags oder der Schließung des Kontos ist das Hosting-Unternehmen verpflichtet, ein Jahr lang ab dem Datum des Vertragsendes oder der Schließung des Kontos die Informationen aufzubewahren, die zum Zeitpunkt der Unterzeichnung eines Vertrags (Bestellung) durch den Kunden oder zum Zeitpunkt der Einrichtung eines Kontos bereitgestellt wurden, d.h.:

  • Zum Zeitpunkt der Kontoerstellung: die Benutzeridentifizierung für diese Verbindung;
  • Name und Vorname oder Firmenname;
  • Zugehörige Postanschriften;
  • Verwendete Pseudonyme;
  • Zugehörige E-Mail- oder Kontoadressen;
  • Telefonnummern;
  • Das Passwort und die Daten, mit denen es überprüft oder geändert werden kann, in ihrer zuletzt aktualisierten Version.
31.12

Die Kunden haben gemäß der Datenschutz-Grundverordnung das Recht, auf ihre vom Unternehmen gesammelten und verarbeiteten personenbezogenen Daten zuzugreifen und deren Berichtigung oder Löschung zu verlangen oder sich aus legitimen Gründen deren Verarbeitung zu widersetzen, indem sie sich unter der Adresse support@expensya.com direkt an das Unternehmen wenden.

31.13

COOKIES UND STATISTISCHE INSTRUMENTE

Die Verwendung von Cookies und statistischen Instrumenten durch das Unternehmen ist in den rechtlichen Hinweisen der Website angegeben und wird in Artikel 1 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen erläutert.

31.14

SICHERHEIT

Der Kunde verpflichtet sich, die Sicherheit der Website nicht zu gefährden. In diesem Zusammenhang verpflichtet er sich, nicht arglistig in das Informationssystem des Unternehmens einzudringen und/oder sich zu betrügerischen Zwecken im Informationssystem des Unternehmens aufzuhalten.

31.15

NEWSLETTER

31.15.1

Indem der Kunde das dafür vorgesehenen Kästchens markiert oder ausdrücklich seine Einwilligung erteilt, erklärt er sich damit einverstanden, dass das Unternehmen ihm in einer von ihm gewählten Häufigkeit und Form einen Newsletter zusendet, der Informationen über die Tätigkeit des Unternehmens enthalten kann.

31.15.2

Wenn der Kunde während der Bestellung auf der Website das zu diesem Zweck vorgesehene Kästchen markiert, erklärt er sich damit einverstanden, vom Unternehmen kommerzielle Angebote für ähnliche wie die bestellten Produkte zu erhalten.

31.15.3

Abonnenten des Newsletters können ihn abbestellen, indem sie auf den in jedem Newsletter enthaltenen Link klicken.